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Karate ist eine alte Kampfkunst aus der Region Okinawa in Japan. Sie wurde entwickelt um sich effektiv gegen (bewaffnete) Gegner zu verteidigen. In diesen Auseinandersetzungen konnte es um Leben oder Tod gehen. Deshalb wurden alle möglichen Angriffsziele geübt. Man beschränkte sich nicht auf Fauststöße, sondern benutzte jeden möglichen Körperteil, der zur Verteidigung oder zum Angriff eingesetzt werden konnte: Kopf, Ellbogen, Handgelenk, Kniee, Zehenspitzen und die berühmte Handkante, um nur einige der Körperteile zu nennen, die im ursprünglichen Karate vorkommen. Im 20. Jahrhundert hat sich das Karate aber sehr verändert. Viele Dojos änderten das Karate so ab, dass man es als Sport üben konnte. Einige Techniken wurden weniger, andere mehr praktiziert. Bei einigen Techniken war die Verletzungsgefahr zu groß, andere Techniken konnte man in einer Wettkampfsituation nicht richtig einsetzen. Nach wie vor basiert aber das Karate auf drei Säulen: Dojo-Etikette Vor Betreten und Verlassen des Übungsraumes werden die darin Versammelten und auch der Shomen desDojo mit einer kurzen Verbeugung begrüßt. Danach wird gemeinsam eine rituelle Grußzeremonie (Rei) durchgeführt, in der sich SchülerInnen und Meister voreinander und vor den alten Meistern und Vorfahren, repräsentiert an der Stirnseite, dem Shomen des Dojo verneigen. Begriffe, die beim An- bzw. Abgrüßen verwendet werden: Yoi Seiza Dojokun Mokuso Shomen ni rei Sensei ni rei Otogai ni rei Kirizu In unserem Dojo versuchen wir das ursprüngliche und das moderne Karate zusammen zu bringen. Im Kihon und Kumite setzten wir uns mit der Vielfalt des Karates auseinander und beim Studieren der Katas versuchen wir die Techniken exakt auszuführen und deren Bedeutung durch Bunkai (Kata- Anwendung) zu erlernen. |
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